Verpflegung

Gesunde Leckereien

Unsere Hauptaufgabe besteht darin, die uns anvertrauten Kinder bei ihrer ganzheitlichen Entwicklung und Entfaltung individuell zu begleiten und zu fördern. Das bedeutet für uns, ihnen Rahmenbedingungen und Beziehungsangebote zu ermöglichen, die helfen, ihre Potentiale anzuregen, herauszufordern und zu entwickeln. Hierbei steht jedes Kind mit seinen Bildungs– und Erziehungsbedürfnissen an erster Stelle.

Längerfristige Abmeldung

Sofern ihr Kind voraussichtlich durch Krankheit länger als 4 Wochen abwesend sein sollte, können Sie hier bequem ihr Kind von der Essenversorgung abmelden. 

03867 – 61 37 92

Für unser pädagogisches Team ist das Angebot von qualitativ ausgewogenem Essen sowie die Gestaltung der Esskultur Voraussetzung für Lebensqualität, Ausgeglichenheit und Zufriedenheit. In unserer Kindertagesstätte sammeln Kinder erste Erfahrungen im Umgang mit Lebensmitteln und haben Freude am gemeinsamen Essen in der Gruppe. Kinder im Alter von einem bis sechs Jahren eignen sich ihr Essverhalten vor allem durch Imitationslernen von ihren Vorbildern an. In diesen Altersgruppen hat das Ernährungswissen praktisch keinen Einfluss auf die Lebensmittelauswahl. Um die Wahrscheinlichkeit einer vollwertigen Speisenauswahl zu erhöhen, sind das Speisenangebot und die Vorbildfunktion der Erzieher*innen sowie der Eltern bei allen Mahlzeiten in der Kindertageseinrichtung absolut entscheidend. Genuss und Geschmack, Entdecken, Probieren, Experimentieren, Selber – und Nachmachen stehen hier uneingeschränkt im Vordergrund. Neben der Ernährungsbildung, sind vielfältige Angebote zur Bewegung und Entspannung, ergänzende Module in unserer Einrichtung, die das gesundheitsfördernde Verhalten von Kindern begünstigen. Unser pädagogisches Fachpersonal wird zu all diesen Themen regelmäßig in Weiterbildungsveranstaltungen geschult.

Da aus unserer Sicht die Grundlagen für ein ausgewogenes Ernährungsverhalten in den ersten Lebensjahren gelegt werden, kommt der Ernährungsbildung ein besonderer Stellenwert zu. Mit individuellen pädagogischen Angeboten werden Handlungskompetenzen und gesundheitsgerechte Verhaltensweisen gefördert – Verhaltensprävention. Verhaltenspräventive Maßnahmen zielen jedoch auf die Gestaltung von gesundheitsfördernden Strukturen ab. Uns ist es wichtig, dass Verhaltens- und Verhältnisprävention kombiniert werden. Ziel der ernährungspädagogischen Arbeit ist für uns, alle Kinder unserer Einrichtung zu einem selbstbestimmten und eigenverantwortlichen Ess- und Trinkverhalten zu befähigen, sowie zum Kennenlernen und Leben einer uns schon wichtig gewordenen Esskultur, anzuleiten. Durch pädagogische Angebote zur Körperwahrnehmung werden die Kinder sensibilisiert, können sich orientieren und die Signale ihres Körpers wahrnehmen.

Besonders die Eltern sind wichtige Vorbilder, von denen die Kinder vieles übernehmen. Die Familie legt die Basis für eine ausgewogene Ernährung. Die größte Chance, das Ernährungsverhalten unserer Kinder positiv zu beeinflussen, besteht aus unserer Sicht darin, dass Eltern, Essenanbieter und wir als Träger von Kindertageseinrichtungen in Form der Erziehungspartnerschaft zusammenarbeiten und uns ergänzen. Uns ist ein regelmäßiger Austausch in Form von Zufriedenheitsabfragen mit unserer Elternschaft und dem Elternrat zur gemeinsamen Reflexion wichtig. Im Rahmen der Erziehungspartnerschaft mit allen Beteiligten fördern wir gemeinsam einen gesunden Lebensstil und regen somit immer wieder neu zur Bildung von Alltagskompetenzen an.

Durch die Einführung der Pädagogischen Ganztagsversorgung in unserer Einrichtung können wir den Kompetenzerwerb der Kinder mit Hilfe der Ich- Sach–Sozial– und Lernmethodischen Kompetenz immer weiter ausbauen. Unsere Erzieher*innen binden alle Kinder im täglichen pädagogischen Angebot ein und stärken somit die Kompetenzen jedes einzelnen Kindes individuell.

Wir unterstützen und beraten bei der Herangehensweise an Aufgaben und geben Denkanstöße und Ermunterungen. Als Nachhilfeangebot ist eine Hausaufgabenbetreuung nicht zu verstehen.

Fehler werden von uns nicht in jedem Fall korrigiert, damit Lehrer und Eltern erfassen können, wo das Kind noch Unterstützung und Übungen benötigt.

Neben der Hausaufgabenbetreuung gibt es täglich ein weiteres nach Themenschwerpunkt ausgerichtetes, Angebot, welches Wünsche und Interessen der Kinder berücksichtigt.

Erzieher*innen übertragen Kindern altersentsprechend verantwortungsvolle Aufgaben im Bereich der Ganztagesverpflegung. So können Kinder selbständig ihr gesundes Frühstück transportieren, die Zwischenmahlzeit (Obst – Gemüse) und Vesper aus der Kinderküche und Ausgabeküche in ihre Gruppenräume. Sie reflektieren sich dabei, was sie schon tragen können und sind stolz, Verantwortung zu übernehmen. Ihnen wird bewusst, dass diese Aufgaben anstrengend sein können und sie sind bereit, Hilfe anzunehmen. Mit der Übernahme verschiedener Arbeitsschritte im Rahmen der Ganztagesversorgung lernen unsere Kinder sich Neues Zuzutrauen und erfahren dadurch, wie Selbstwertgefühl, Selbstvertrauen und Eigenverantwortung gestärkt werden.

Durch den täglichen Austausch zwischen Kindern – Eltern und Pädagogen*innen besteht für die Kinder eine Vertrautheit zu erfragen, welche Komponenten zum Frühstück, zur Zwischenmahlzeit, zum Mittag, zur Nachmittagsversorgung angeboten werden bzw. wurden. Daraus entsteht in unserer Einrichtung ein festes Ritual zum täglichen Austausch aller Beteiligten rund um das Thema der gesunden und vollwertigen Ernährung. Die Kinder eignen sich Wissen an und empfinden dabei Freude, Zusammenhänge zu erkennen. Dadurch befinden sie sich in täglich, zur Aneignung von Alltagskompetenzen wiederholenden Prozessen, wie z.B. dem Umgang mit Besteck und Geschirr oder dem Auswählen von Kinderkochbüchern. Tischspruchvarianten, Tischgespräche, Musikbegleitungen und höfliche Ausdrucksformen spielen in unserem Alltag eine zunehmend wichtige Rolle.

Schon ab dem Krippenalter, befinden sich unsere Kinder in einem Prozess, in dem sie mit Anleitung und Begleitung versuchen, zum Frühstück, zur Zwischenmahlzeit und zur Vesper ihr Essen selbständig zubereiten. Daraus ergibt sich innerhalb der Kindergruppe eine Offenheit des Helfens untereinander, sich einfühlsam zu begegnen, sich an vereinbarte Regeln zu halten und zu versuchen, mit Konflikten angemessen umzugehen. Nach dem gemeinsamen Essen räumen und wischen die Kinder die Tische ab, geben nicht verzehrte Lebensmittel und das Geschirr auf den entsprechenden Teewagen und bringen diese zur Teeküche.

Zur Vorbereitung für das Mittagsmenü wählen die Kinder entsprechend des Angebotes und des Alters das Geschirr und Besteck aus und decken eigenständig den Tisch. Je nach Alter und Entwicklungsstand haben die Kinder die Möglichkeit, sich selbst zu bedienen.

Am Wichtigsten erscheint es uns, die Freude der Kinder am Lernen zu erhalten. Dabei geht es weniger um ein vorzeigbares Produkt am Ende einer Anstrengung, sondern um den Weg selbst und die dabei gemachten Erfahrungen (z.B. fertig geschmiertes Brot). Zu den lernmethodischen Kompetenzen zählt es, Geduld zu wiederholtem Üben aufzubringen, sich nicht vorschnell entmutigen zu lassen und die Erfahrung zu machen, dass sich Anstrengung lohnen kann. Die Kinder sollen erkennen, dass sie durch ihr Tun einen Beitrag liefern können, der etwas bewirkt. Wichtig ist auch die Fähigkeit zu beobachten, wie andere sich in verschiedenen Situationen verhalten.

Zur Vorbereitung für das Mittagsmenü wählen die Kinder entsprechend des Angebotes und des Alters das Geschirr und Besteck aus und decken eigenständig den Tisch. Je nach Alter und Entwicklungsstand haben die Kinder die Möglichkeit, sich selbst zu bedienen.

Die Essenversorgung der Kinder erfolgt durch die Klinik Schweriner See Service GmbH. Sie liefert die Speisen an allen Wochentagen von Montag bis Freitag. Die Meldung für die zum nächsten Tag zu liefernden Essen erfolgt durch die Kindertagesstätte an die Produktionsküche. (siehe Betreuungsvertrag Anlage 1 zum Betreuungsvertrag)

Zur Vorbereitung für das Mittagsmenü wählen die Kinder entsprechend des Angebotes und des Alters das Geschirr und Besteck aus und decken eigenständig den Tisch. Je nach Alter und Entwicklungsstand haben die Kinder die Möglichkeit, sich selbst zu bedienen.

Um eine reibungslose Zusammenarbeit gewährleisten zu können, gibt es jeweils in unserer Kindertageseinrichtung und in der Produktionsküche feste Ansprechpartner*innen. Durch den wöchentlich stattfindenden Austausch können wir individuelle Wünsche, Veränderungsvorschläge sowie Anliegen aller Beteiligten reflektieren und wenn möglich anpassen.

In unserer Einrichtung befinden sich eine Kinderküche mit Ausgabeküche und drei Teeküchen. Alle Küchen sind jeweils mit einem Kühlschrank ausgestattet, die nummeriert sind. (Kinder und Ausgabeküche Kühlschrank MZR, Teeküche unten KEG, Teeküche Obergeschoss KOG, Teeküche Hort / Juniorhort)

In der Kinder- und Ausgabenküche befinden sich ein Kinder – und Erwachsenenherd, eine Kühlkombination, ein Backofen, zwei Spülen und ein Geschirrautomat. Die Teeküchen sind mit jeweils einem Kühlschrank, einer Spüle und einem Gewerbespülautomat ausgestattet. Alle Küchen sind so bestückt, dass für alle Kinder ausreichend Besteck und Geschirr vorhanden sind.

Durch das Farbkonzept unserer Einrichtung sind die Räumlichkeiten hell und freundlich und mit ansprechendem sowie altersgerechtem Mobiliar ausgestattet.

Frühstück, Zwischenmahlzeit, Mittagessen und Vesper können in unserer Kita ganztags zu folgenden Zeiten eingenommen werden:

 

08.00 Uhr – 09.00 Uhr        gleitendes Frühstück

09.00 Uhr – 11.00 Uhr       Zwischenmahlzeit (Obst – Gemüse)

11.00 Uhr – 12.00 Uhr       Mittagessen

14.00 Uhr – 15.00 Uhr        gleitende Vesper

16.00 Uhr – 17.30 Uhr       individuelle Spätversorgung

 

Die Getränkeversorgung findet den ganzen Tag statt. In unserer Einrichtung wird ungesüßter Tee, Wasser, Milch und in Abständen Saftschorle angeboten. Da ausreichendes Trinken zu einer vollwertigen Nahrung gehört, haben unsere Kinder jederzeit die Möglichkeit, sich eigenständig den ganzen Tag mit Getränken zu versorgen. Dazu wurden Getränkestützpunkte installiert.

Im Krippen – und Kindergartenbereich decken die Kinder selbständig den Tisch. Für den jüngsten Krippenbereich bereiten die verantwortlichen Küchenpädagogen zusammen mit unseren Servicekräften verschiedene Brote, Obst und Gemüse vor. Somit erhalten auch schon unsere Kleinsten die Möglichkeit, ihre Brote immer nach und nach, ihrem Alter entsprechend, belegen zu können. Alle anderen Kinder schmieren und schneiden sich altersentsprechend ihre Brote, Obst und Gemüse selbst und füllen sich Müsli, Quark oder z.B. Apfelmark ein.

Wir Pädagogen*innen unterstützen und begleiten diese Prozesse. In unserer Einrichtung können die Kinder zwischen verschiedenen Brotsorten und Belägen wählen. Sie bereiten gemeinsam mit den Pädagogen*innen eine Auswahl an Lebensmitteln auf Tellern oder auf Schälchen vor, die sie dann selbständig aus der Kinderküche in ihre Gruppenräume tragen. Ebenso verhält sich es mit den kindgerechten Tee – und Milchkannen. Nach den Mahlzeiten räumen und wischen die Kinder die Tische ab, geben die eventuell übrig gebliebenen Lebensmittel mit dem Geschirr auf den Wagen und bringen alles in die Teeküchen, wo unsere Servicekräfte alles entgegennehmen. Diese pädagogischen Angebote werden in unserer Einrichtung in Form von gleitenden Essenszeiten organisiert.

Allen Kindern wird eine warme Mahlzeit angeboten. Begünstigt durch die räumliche Nähe zu unserem Caterer verzeichnen wir glücklicherweise für unser Essen nur eine minimale Standzeit von einer halben Stunde. Die Speisepläne sind in unserem Eingangsbereich für alle Beteiligten sichtbar. Die Kinder wählen, dem Essen entsprechend, das Besteck, Geschirr und decken den Tisch. Die Speisen stehen für jedes Kind zugänglich in Schüsseln auf den Tischen. Je nach Alter und Entwicklungsstand haben die Kinder die Möglichkeit, sich selber zu bedienen. Nach Beendigung der Mahlzeit werden Geschirr und Essenreste in die Teeküchen gegeben, die auch hier unsere Servicekräfte entgegennehmen.

Durch unsere angebotene Spätversorgung kommen die Kinder in den Genuss, auch in den fortgeschrittenen Nachmittagsstunden individuell mit Essen versorgt zu werden.

           

Bei der Einnahme aller Mahlzeiten wollen wir eine harmonische, fröhliche und entspannte Atmosphäre gemeinsam entwickeln. Dabei sind ruhige Tischgespräche, Freundlichkeit und gegenseitige Rücksichtnahme erwünscht, da sie aus unserer Sicht das Wohlbehagen der Kinder fördert. Tischpartner und Sitzplätze werden selbständig ausgesucht. Die Kinder werden motiviert, die Speisen zu kosten, müssen es aber nicht. Auch liegt es im Ermessen der Kinder, wieviel sie essen. Jedes Kind reguliert die Esseneinnahme auf der Basis der eigenen Bedürfnisse.

Unsere „großen“ Kindergartenkinder können sich ihr Frühstück und Vesper selbstständig zusammenstellen, da für und mit den Kindern ein Buffet aufgebaut wird. Sie wählen ihr Geschirr und die Lebensmittel selbstständig aus. An Sechsertischen nehmen sie täglich in gleichen oder unterschiedlichen Grüppchen Platz und es kommt zum Austausch über Speisen, Essgewohnheiten und persönliche Anliegen zum Thema Tischkultur. Durch die Eigenverantwortlichkeit für die Einnahme der Mahlzeiten werden Geschicklichkeit (eingießen, auffüllen, transportieren) Rücksichtnahme, Geduld (z.B. am Buffet), Höflichkeit und Achtung vor den Bedürfnissen der Anderen gefördert.

Für die Mittagsversorgung werden die Speisen in Schüsseln vorbereitet, die durch die Kinder auf den Tischen verteilt werden. Jeder nimmt sich entsprechendes Geschirr und Besteck und platziert sich. Dadurch, dass die Kinder sich selbständig bedienen, lernen sie Mengen und Appetit einzuschätzen. Die Geschicklichkeit wird, ähnlich wie bei Einnahme der weiteren Mahlzeiten, durch selbstständiges Auswählen und Auf- und Abräumen sowie der Weitergabe der Lebensmittel an den Nachbarn gefördert. Im Anschluss an die Mahlzeiteneinnahme werden verschmutztes Geschirr und Besteck abgeräumt und der Platz ordentlich verlassen. Zur Unterstützung der Mahlzeitenvor- und Aufbereitung für unsere Kinder die sich im letzten Jahr vor der Einschulung befinden sowie der Hortkinder, die eine Vesperversorgung erhalten, haben wir eine Servicekraft eingestellt. 

Neben unserem Verpflegungsangebot in all seiner Vielfältigkeit gibt es auch Situationen, zum Beispiel der Umgang mit Süßigkeiten zu besonderen Anlässen, das Essenangebot zu Festen und Feierlichkeiten, Lebensmittelunverträglichkeiten oder besondere Ernährungsgewohnheiten, die individuell betrachtet und besprochen werden müssen. Für diese besonderen Situationen haben wir in der Kindertagesstätte eindeutig definierte Regeln und Vorgehensweisen aufgestellt und entwickeln sie gemeinsam mit den Eltern und dem Caterer immer weiter.

Die meisten Kinder essen sehr gern Süßigkeiten, wie Schokoriegel, Kekse, süße Brotaufstriche und bevorzugen süße Getränke. Gegen eine geringe Menge Süßigkeiten ist aus unserer Sicht nichts einzuwenden. Wir haben in unserer Einrichtung zusammen mit dem Elternrat und der Elternschaft in Bezug auf den Umgang mit Süßigkeiten folgende  Regeln definiert:

 

 

– Süßigkeiten dienen nicht als Zwischenmahlzeit

– Süßigkeiten sind nur zu besonderen Anlässen erlaubt

  (z. B. Feste und Feiern, spezielle Projekte sowie Kindergeburtstage)

 

Zu diesen Anlässen obliegt es der Einrichtung, die Speisenauswahl festzulegen. Im Sinne der Erziehungspartnerschaft mit dem Elternrat bzw. mit den Eltern stehen wir diesbezüglich in regem und konkretem Austausch, welche Lebensmittel dabei auf den Tisch kommen und wer für die Bereitstellung und oder Zubereitung zuständig ist. Die Eltern werden über bestehende Hygieneanforderungen durch die Mitarbeiter*innen der Kindereinrichtung informiert und beraten.

Für Kinder mit nachgewiesenen Lebensmittelunverträglichkeiten (ärztliches Attest) kann die Verpflegung ausnahmsweise gesondert mit der Kita – Leitung schriftlich vereinbart werden. Vorab werden die Möglichkeiten und Grenzen der Umsetzung der speziellen Versorgung gemeinsam mit den Eltern besprochen. Die Information zur Allergie / Lebensmittelunverträglichkeit des jeweiligen Kindes ist innerhalb des Pädagogen*innenteams und der Servicekräfte bekannt und ein entsprechendes Kontrollsystem zum Schutz des Kindes entwickelt.

Um eine kontinuierliche Qualität der Speisen und Getränke den ganzen Tag über zur Zufriedenheit der Kinder und Eltern dauerhaft zu gewährleisten, arbeiten die Mitarbeiter*innen der Kindertageseinrichtung und des Essenanbieters vertrauensvoll und partnerschaftlich zusammen. Es finden regelmäßige Gespräche zu festgelegten Terminen und mit festen Ansprechpartner*innen statt. Für die Lebensmittel – und Getränkebestellung sowie Qualitätskontrolle des Lebensmittel– und Getränkeeingangs sind die Servicekräfte und die pädagogischen Fachkräfte der Kindertageseinrichtung verantwortlich. Die Anlieferungen erfolgen täglich von Montag bis Freitag zu den vertraglich vereinbarten Zeiten. Die Übergabe erfolgt grundsätzlich an die vorbezeichneten Fachkräfte mit sofortiger Kontrolle und Dokumentation der Qualität und Menge. Bei festgestellten Mängeln haben diese unverzüglich den Essenanbieter zu verständigen und dieser leitet dann sofort die entsprechenden Maßnahmen ein. Dabei wird das Speisenangebot in Anlehnung an die DGE – Standards ausgewählt und halten die vorgeschriebenen Hygienevorschriften laut HACCP – Grundsätzen werden eingehalten. Dieses pädagogische Verpflegungskonzept richtet sich an alle Verantwortlichen unserer Einrichtung, wie Träger, Kita-Leitung, pädagogisches – und hauswirtschaftliches Fachpersonal, Essenanbieter, Elternvertreter und Eltern.

 

Der Träger der Kindertagesstätte hat im Rahmen seines Leistungsangebotes und in Umsetzung der konzeptionellen und inhaltlich pädagogischen Arbeit die Verpflegung als ein Leistungsangebot gemäß §11 Absatz 2 Kindertagesstättenförderungsgesetz MV– (KiföG MV) aufgenommen. Ebenfalls im Rahmen des Kinderschutzauftrages gemäß § 8a Sozialgesetzbuch (SGB) Achtes Buch (VIII) Kinder – und Jugendhilfe ist die Verpflegung und die Versorgung der Kinder in der Einrichtung ein wichtiger Bestandteil zum Schutze und Wohle unserer Kinder. Mit der Umsetzung des Pädagogischen Ganztagesverpflegungskonzeptes tragen alle aktiv zur Gestaltung eines bewussten gesundheitsfördernden Lebensumfeldes in der Kindertagesstätte bei.

Für Kinder mit nachgewiesenen Lebensmittelunverträglichkeiten (ärztliches Attest) kann die Verpflegung ausnahmsweise gesondert mit der Kita – Leitung schriftlich vereinbart werden. Vorab werden die Möglichkeiten und Grenzen der Umsetzung der speziellen Versorgung gemeinsam mit den Eltern besprochen. Die Information zur Allergie / Lebensmittelunverträglichkeit des jeweiligen Kindes ist innerhalb des Pädagogen*innenteams und der Servicekräfte bekannt und ein entsprechendes Kontrollsystem zum Schutz des Kindes entwickelt.

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